Sonntag, 11. Oktober 2009

Sonntag, 11.10.2009

11 Stunden Schlaf sollten zum Nachholen genügen und so waren wir doch recht früh auf (ja wer früh zu Bett geht, kann auch wieder früh aufstehen ;)). Der Himmel war zwar dicht bewölkt, aber es gab wieder keinen Regen und mangels von genügend mitgebrachten Büchern gaben wir unser Vorhaben – den Urlaub nur bücherlesend vor dem Kamin zu verbringen – auf (hat von euch jetzt jemand gedacht, dass das jemals ein ernsthaftes Vorhaben war?) und planten unsere Tagesroute. Sie sollte uns nochmal zum nördlichen Atlantik führen, wo wir beim letzten Mal so eine tolle Aussicht gefunden hatten.
Unser Navi schickte uns hinter Castlebar etwas falsch und so kamen wir recht zufällig an Turlough und seinem Rundturm vorbei. Mit seinen ganz oben zu findenden Fenstern erinnert er etwas an Rapunzel (ja gut, sind wir nicht selbst drauf gekommen, dass lasen wir hinterher in unserem Lonely-Planet-Reiseführer). Auf jeden Fall war er einen Fotostopp wert, leider hatte der Himmel jetzt seine Wolken vertrieben und sich blau gefärbt *grummel*, keine gute Fotokulisse.




Nächstes Etappenziel – die Rosserk Abbey, welche wir auch im Frühjahr beklettert hatten, vielleicht erinnert sich jemand an unser Fotoapparat-Batterie-Dilemma, welches ja letztendlich nur ein Benutzerfehler war ;)
Diesmal aber wollten wir ohne Probleme knipsen und hatten auch wieder das Glück, ganz allein in und auf dieser Ruine herumspazieren zu können. Einzig die Raben waren heute nicht willig, fürs Foto zu posieren.





Weiter nun Richtung Norden zum Aussichtspunkt neben Céide Fields (weltweit größtes steinzeitliches Denkmal). Wir besuchten aber nicht die Ausgrabungen, sondern blickten viel lieber auf den Atlantik und seine leider heute recht winzigen Wellen. Ein Maler hatte sich auch aufgestellt und wir konnten ihm bei seiner künstlerischen Tätigkeit beobachten.



Noch war es früh am Tag und wir beschlossen, weiter zur Mullet Peninsula zu fahren, eine 30km ins Meer ragende Halbinsel mit recht karger teils torfiger Landschaft.
Am Blacksod Point südlich auf der Insel steht die Wetterstation, welche im Zweiten Weltkrieg das Datum für den D-Day festlegte.





Damit war die Halbinsel schon durchquert und der Rückweg bis Castlebar verlief über teils enge, kurvige und hügelige Straßen, so dass man sich wie in einer Achterbahn oder auf einer Kartbahn vorkam.




Wolkig bis sonnig, trocken, 13-16°C
260 km

1 Kommentar:

  1. Liebe Doreen

    Da ich von Irland gar nichts kenne, freue ich mich über ein paar Eindrücke dieser wohl schönen und interessanten Insel. Die Wolken und der z.T. graue Himmel passen für mich sehr gut zu der Landschaft.

    Liebe Grüsse
    Carola

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